Haushalt vor Kalk schützen
Geschrieben von admin am 21. September 2011 | Abgelegt unter Heimwerker
Im Haushalt entstehen an vielen Stellen hässliche Kalkflecken. An Stellen wo warmes Wasser fließt fällt besonders viel Kalk aus, wie zum Beispiel im Wasserkocher oder in der Kaffeemaschine. Doch woher kommt der Kalk eigentlich? Kalk ist eine Folge von hartem Wasser. Die Bezeichnung Wasserhärte stammt aus der angewandten Chemie und gibt an, wie viele härtebildende Stoffe sich im Wasser befinden. Im Haushalt sind die Erdalkalimetalle Calcium und Magnesium zu erwähnen, da diese unlösliche Verbindungen eingehen. Diese Verbindungen sind auch bekannt als Kalk und Kalkseifen. Je härter das Wasser ist, desto mehr „Kalk“ ist im Wasser.
Negative Folgen einer hohen Wasserhärte
Eine hohe Wasserhärte hat im Haushalt mehrere negative Folgen:
- Kalkablagerungen an Armaturen und in Haushaltsgeräten
- Rohrleitungen verkalken
- Warmwasserboiler verkalkt
- Kalkseifen mindern die Waschkraft von Waschmittel
- Kaffeegeschmack verändert sich
Diese Folgen von Kalk verursachen im Haushalt hohe Kosten. Kalkablagerungen an Armaturen und Haushaltsgeräten müssen regelmäßig mit Kalkreiniger oder Essigessenz gereinigt werden. Das kostet viel Geld und besonders viel Zeit.
An Stellen, wo man Kalkablagerungen nicht direkt sieht, wird es besonders schwierig den wirtschaftlichen Schaden zu erkennen. Wenn Rohrleitungen verkalken, kann es vorkommen, dass diese nach ein paar Jahren komplett dicht sind. Das Rohrleitungssystem muss dann komplett ausgetauscht werden. Das verursacht erhebliche Kosten.
Im Warmwasserboiler entstehen Kalkablagerungen an den Heizspiralen. Kalk wirkt wärmeisolierend. Infolge dessen benötigt der Boiler länger um das Wasser aufzuheizen, wodurch mehr Energie verbraucht wird. Steigende Stromkosten sind unvermeidbar.
Beim Waschen entstehen sogenannte Kalkseifen. Diese Kalkseifen reduzieren die Waschkraft von Waschmittel, deshalb muss Waschmittel höher dosiert werden. Die Waschmitteldosierung richtet sich unmittelbar nach der Wasserhärte.
Wasserentkalkungsanlage – Eine Alternative gegen Kalk?
Da die Wasserhärte in vielen Gebieten Europas sehr hoch ist, kommen schon seit langer Zeit Wasserentkalkungsanlagen zum Einsatz. Der Einbau einer Entkalkungsanlage kann schon ab einer mittleren Wasserhärte lohnenswert sein. Es entstehen nur geringe Kosten von wenigen Euro im Monat durch den Betrieb einer Entkalkungsanlage. Die monatlichen Kosten sind alleine durch einen verminderten Waschmittelverbrauch gedeckt. Hinzu kommt ein deutlich höherer Komfort, da man keine Armaturen und Haushaltsgeräte mehr entkalken muss.
Weitere Informationen über die Wasserentkalkung und Entkalkungsanlagen finden Sie direkt im Shop der Firma ALFILTRA Wasseraufbereitung unter: www.alfiltra.de